Extremadura Die traumhaften Strände an den Spanischen Küsten stehen für einen entspannten Strandurlaub. Die spanische Kultur und Geschichte in den Städten Barcelona, Madrid und Valencia si.. Lies mehr
Das Feriendomizil Spanien liegt im Südwesten von Europa. Traumhafte Strände, historische Städte und wunderschöne Landschaften sorgen neben dem angenehmen Klima dafür, dass Spanien sich zu einem beliebten Urlaubsland etabliert hat. Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der Iberischen Halbinsel. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet.
Das Klima in Spanien kann grob in verschiedene Zonen gegliedert werden. Auf den Costa's am Mittelmeer inkl. der Balearen herrscht ein Mittelmeerklima mit warmen Sommern und milden Wintern. Richtung Süden wird es dann mit einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius immer suptropischer. An der Südküste am Atlantischen Ozean gibt es warme Sommer, sehr milde Winter mit relativ wenig Niederschlag. An der Atlantischen Nordküste ist das Klima ähnlich, allerdings fällt hier viel mehr Niederschlag. Im Landesinneren von Spanien, die Hauptstadt Madrid mit eingebunden, sind die Sommer lang und heiß und die Winter kalt. Auf den Kanarischen Inseln herrscht hingegen subtropisches Klima mit gleichmäßigen Temperaturen über das gesamte Jahr verteilt.
Die große Vielfältigkeit Spaniens mit großen, trockenen Erdoberflächen, waldreichen Gebieten, sowie beschneiten Bergspitzen und weißen Stränden macht dieses Land sehr einzigartig. Darüber hinaus gibt es dort viele Nationalparks und historische Städte, die alle sehr sehenswert sind.
Auch Gebirgszüge sind in Spanien zahlreich vertreten. Im Norden liegen die Pyrenäen, die die Begrenzung zum restlichen festländischen Europa bilden. Westlich an die Pyrenäen schließt sich das parallel zur Nordküste verlaufende Kantabrische Gebirge an. Ebenfalls in West-Ost-Richtung verläuft etwa in der Mitte der Halbinsel das Kastilische Scheidegebirge, das sich in verschiedene Blöcke gliedert und Höhen bis 2.600 Metern aufweist. Im äußersten Süden schließlich verläuft die Betische Kordillere entlang der Mittelmeerküste von Gibraltar bis südlich von Valencia. Die Balearen sind geologisch ihre nordöstliche Fortsetzung.
Ein weiterer bekannter Gebirgszug ist das Sierra Nevada (spanisch für „schneebedecktes Gebirge"). Mit 3482 m ist es das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, das in der Regel jährlich von November bis Mai eine Schneehaube trägt. Es liegt im Süden Spaniens in den Provinzen Granada und Almería und ist ein 100 km langer Teil der Betischen Kordillere. Seit 1999 ist das Kerngebiet von 86.208 Hektar als Nationalpark geschützt.
Die Spanischen Küsten gliedern sich in fünf Küstenabschnitte und besitzen allesamt einen ganz eigenen Stil und Charakter. Außerdem sind sie Ausgangspunkt für interessante Reisen ins Landesinnere. Die bekanntesten Küsten sind die Costa Brava, Costa del Maresme und die Costa Dorada im Osten. Im Süden findet man die Costa del Sol und Costa de la Luz, für bei Touristen immer mehr im Trend liegen. An den belebten Stränden von Salou, Benidorm und Lloret de Mar gibt es immer viel zu entdecken. Die Strände an der Nordküste Spaniens sind dagegen ruhiger gelegen und durch den Einfluss des Atlantischen Ozeans vor allem bei Surfern sehr beliebt.
Auf kulturellem Gebiet steht Spanien ganz weit oben. Besonders der Flamenco zeichnet die Besonderheit dieser Kultur aus. Während nationaler Feiertage und Festivals entdeckt man immer wieder Tänzer, die diese spanische Tradition zelebrieren. Darüber hinaus ist die spanische Architektur sowohl bei Touristen, als auch bei der Bevölkerung selbst sehr beliebt. Bekannte spanische Künstlernamen sind neben Gaudi auch Pablo Picasso, Joan Miro und Salvador Dali. Die dazugehörigen, kulturellen Städte auf diesem Gebiet sind Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla und Malaga.
Ein weiteres, typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
Die spanische Küche besteht aus einer großen Vielfalt an regionalen Gerichten und Besonderheiten. Fisch und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, als Gemüse steht die Kartoffel und Hülsenfrüchte im Zentrum. Durch die wechselvolle Geschichte Spaniens wurde die Küche von verschiedenen Kulturen beeinflusst und beinhaltet eine Fülle verschiedener Zutaten und typischer Gerichte - wie die Tapas, die auf der ganzen Welt bekannt geworden sind.
Die Balearen Inseln liegen im Mittelmeer. Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera sind die größten und bekanntesten Inseln. Alle anderen Inseln sind nicht bewohnt. Neben Sonne, Strand und Meer kann man auf diesen Inseln noch viel mehr erleben. Auf jeder dieser Inseln findet man Berge, Wälder, Felsen und eine wunderschöne Natur. Auf kulturellem Gebiet haben vor allem Mallorca und Menorca einiges zu bieten. Auf Ibiza kann man hingegen vor allem das Nachtleben voll auskosten und hier gibt es auch atemberaubende Felsküsten zu entdecken. Die etwas ruhiger gelegene Insel Formentera kann man nur mit dem Boot erreichen.
Die Kanarischen Inseln (spanisch: Islas Canaria) liegen etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko. Die Inselgruppe besteht aus den sieben größeren Inseln Gran Canaria, Lanzarote, Tenerifa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera en El Hierro. Sechs weitere kleine Inseln sind unbewohnt. Die vielfältige Landschaft besteht aus Wüsten, Wäldern und (Lava)-Stränden. Für einen schönen Strandurlaub sollte man vor allem Gran Canaria, Tenerifa, Lanzarote oder Fuerteventura bereisen. La Palma, La Gomera und El Hierro sind hingegen bei naturbegeisterten Touristen sehr beliebt.