Papua-Neuguinea Im östlichen Teil von Neu-Guinea liegt Papua-Neuguinea, ein Land mit einer vielseitigen Flora und Fauna. Hier leben viele Vögel, aber wenig Säugetiere. Einer der hier lebenden V.. Lies mehr
Papua-Neuguinea ist ein Land in Ozeanien und erstreckt sich auf dem östlichen Teil der Insel Neuguinea. Man spricht hier mehr als 800 verschiedene Sprachen. Auf dem Gebiet der Flora und Fauna ist das Land einzigartig. Die Landschaft ist größtenteils bergig, bedeckt mit Regenwald und kleinen Küstenebenen. Da Papua-Neuguinea entlang einer Bruchlinie liegt, kommen Erdbeben und Tsunamis häufig vor. Der größte Teil des Landes liegt auf Neuguinea, aber es gibt hier auch einzelne Inseln. Neuirland, Neu Britain und Bougainville sind hiervon die Wichtigsten.
Das Land weist eine reichhaltige Flora und Fauna mit einer enormen Artenvielfalt auf. Der bekannte Paradiesvogel ist farbenfroh und hat einen sehr langen Schwanz. Auch der Laubvogel ist eine interessante Vogelart. Dieser Vogel sieht zwar nicht ganz so interessant aus, aber er ist bekannt für seine teilweise Meterhohen Nester. Ein anderer besonderer Vogel ist der Kasuare, ein großer Laufvogel. Wenn gereizt ist, kann er mit seinen starken Beinen sogar einen tötlichen Tritt austeilen. Das Baumkänguru ist ein besonderes Tier, das man gesehen haben muss, sowie das Seekrokodil und das Neuguinea Krokodil, die sowohl an Land als auch im Wasser leben.
Papua-Neuguinea besitzt viele noch aktive Vulkane vor allem bei Rabaul, Bougainville, Neu Britain und Manam. Es wird geschätzt, dass ungefähr 75% aller Vulkane auf der Welt in Papua-Neuguinea liegen. Das Erklimmen der Vulkane ist möglich, aber es muss vorher sichergestellt werden, ob der Vulkan noch aktiv ist oder nicht. Das Erklimmen eines noch aktiven Vulkans kann aufgrund der Eruption gefährlich sein und wird somit abgeraten. Neben den vielen Vulkanen hat das Land auch viele Lagunen zu bieten rund um die Inseln, die zu den schönsten der Welt gehören und somit sehr beliebt sind bei Tauchern und Schnorchlern.
Das zentral gelegene Hochland ist einer der faszinierendsten Teile von Papua-Neuguinea. Das Gebiet besteht aus einem rauhen Gebirge mit einer durchschnittlichen Höhe von 3.000 Metern. Die Hochländer sind nur schwer befahrbar und daher wurde früher angenommen, dass diese unbewohnt sind. Später wurde festgestellt, dass dieser Teil der fruchtbarste und meist besiedelte Teil des Landes ist.
Die Sepik-Region wurde durch die besondere Kunst und Architektur geprägt. Am besten kann man dieses Gebiet per Kreuzfahrtschiff entdecken. Während der Fahrt werden Ausflüge zu den Dörfern, die in der Nähe des Flusses liegen, gemacht. Im Norden des Gebietes liegt Madang, ein Badeort mit einer wunderschönen Bucht, goldenen Stränden und Korallen-Formationen.
Die Hauptstadt von Papua-Neuguinea ist Port Moresby, eine weitläufige Stadt im Süden des Landes. Es wohnen fast 200.000 Menschen in der Stadt, die im großen Kontrast zum Rest des Landes steht. Oft wird diese Stadt als Zwischenstopp zu den anderen Teilen des Landes genutzt. Port Moresby wird oft als die unsicherste Stadt der Welt angesehen. Weshalb man auf seine eigene Sicherheit achten sollte.