Gambia Das kleinste Land in Afrika liegt rundum des Gambia-Flusses. Die kurze Atlantikküste ist sehr beliebt bei Touristen. Zudem ist es auch ein großartiger Ort für Vogelliebhaber. Be.. Lies mehr
In West-Afrika, angrenzend an den Atlantischen Ozean und dem Senegal, liegt das kleinste Land Afrikas, Gambia. Der unabhängige Staat kann als ein Streifenland gesehen werden, das von dem Gambia-Fluss durchschnitten wird. Für Vogel-Liebhaber und Fischer ist Gambia ein Paradies auf Erden.
Gambia hat ein subtropisches Klima mit zwei Jahreszeiten: eine Trockenzeit und eine Regenzeit. Die Trockenzeit beginnt Mitte September bis Juni und die Regenzeit verläuft zwischen Juni und Mitte September. Gambia ist für Touristen das ganze Jahr über zugänglich. Während der Regenzeit können Unannehmlichkeiten entstehen, was jedoch in der Regel nur von kurzer Dauer ist.
Da Gambia in den Subtropen liegt, gibt es eine breite Vielfalt an Flora und Fauna. Baumwolle, Palmen und Affenbrotbäume (so genannte "Baobab") finden Sie im ganzen Land. In den Flussgebieten sehen Sie Sümpfe. Auch viele bekannte exotische Blumen und Bambus-Arten wachsen in Gambia. In Bezug auf die Tierwelt ist Gambia ein reiches Land. Sie sind ein Vogelliebhaber? Dann sind die rund 450 verschiedenen Vogelarten für sie ein exotisches Paradies. Regelmäßig werden neue Vögel entdeckt, wobei einige von ihnen nur in Gambia vorkommen. Neben einer Vogel-Safari können Sie in Gambia auch einiges an Großwild entdecken. Die Nationalparks schaffen hier Abhilfe. Affen kommen Ihnen vor allem außerhalb der Parks entgegen.
Es gibt mehrere Naturschutzgebiete und Parks in Gambia. Der größte ist der Kiang West National Park, welcher unter anderem Savannen, tropische Wälder und Mangrovensümpfe beherbergt. Ein weiterer berühmter Park ist der Park Bijilo, der für Vogelliebhaber und diejenigen, die Affen beobachten wollen geeignet ist. Der Baboon Island National Park ist leider nicht zugänglich. Neben Pavianen können hier auch Schimpansen entdeckt werden. Der Grund dafür, dass der Park nicht zugänglich ist, ist die Tatsache, dass es sich hierbei um die letzten noch verbliebenen Schimpansen in Gambia handelt.
Am nördlichen Ufer bei Wassu und Kerbatch können Steinkreise gefunden werden. Das Phänomen der Steinkreise ist an verschiedenen Standorten in Europa und Asien zu finden. Das bekannteste Beispiel ist zweifelsohne Stonehenge, die Steinkreise in Gambia und Senegal sind jedoch auch sehr beeindruckend.
Banjul ist die Hauptstadt von Gambia und besitzt zugleich den einzigen größeren Hafen. Um eine nette kulturelle Reise handelt es sich bei einem Besuch des Albert-Markts, wo viele typische Produkte zu sehen sind. Auch sollten Sie die große Moschee nicht verpassen. In Fajara können Sie auf dem berühmten achtzehn-Loch-Golfplatz eine Runde Golf spielen. In Georgetown entdecken Sie ein Stück Geschichte der Sklaverei. Das wunderbare Klima und die schönen Strände Gambias bieten auch eine ausgezeichnete Basis für einen Strandurlaub.
Die traditionelle Küche besteht aus gambischen Gerichten, die aus den regionalen Produkten wie Erdnüssen, Reis, Couscous, Hühnchen und Fisch zubereitet werden. Wenn Sie in einem Restaurant essen, das nicht westlich orientiert ist, müssen Sie mit einer anderen Zubereitungsmethode rechnen. Das Öl ist nicht so wie Sie es gewohnt sind, wobei Beilagen wie Reis und Brot eine Lösung bieten.