Ecuador Die einzigartigen Galapagos-Inseln, die Geburt eines Buckelwales an der Küste miterleben, das Andengebirge mit aktiven Vulkanen, wunderschöne Regenwälder, Nationalparks und die .. Lies mehr
Ecuador ist ein spanisch-sprachiges und sehr katholisches Land im Nordwesten von Südamerika und wird von Kolumbien und Peru umgeben. Im Westen grenzt das Land an den Pazifischen Ozean. Von Norden nach Süden durchquert das Andengebirge Ecuador und im Osten des Landes befindet sich der Amazonas-Regenwald. Ecuador wird vom Äquator durchquert und ist daher auch nach dem spanischen Wort für Äquator, 'ecuador' benannt.
Die Hauptstadt von Ecuador heißt Quito, aber die größte Stadt des Landes ist die Hafenstadt Guayaquil. Quito wird von 14, teilweise aktiven Vulkanen umgeben und liegt auf einer Höhe von 2850 Metern 20 Kilometer vom Äquator entfernt. Diese Stadt ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, da nicht La Paz, sondern Sucre die offizielle Hauptstadt von Bolivien ist. Das historische Zentrum von Quito ist, nach dem von Havanna auf Kuba, das größte in Lateinamerika. Dieses Zentrum befindet sich auch seit 1978 auf der Welterbeliste der UNESCO. Allerdings beseht hier aufgrund der Lage der Hauptstadt ein erhöhtes Risiko auf Erdbeben und Ascheregen.
Nach Quito ist Guayaquil eine der wichtigsten Städte in Ecuador. Guayaquil ist die wichtigste Hafenstadt und hier befindet sich auch die längste Brücke Ecuadors. Der Fluss Guayas entspringt im Vulkan Chimborazo, dem höchsten Vulkan des Landes und endet in der Stadt Guayaquil. Auch Cuenca ist eine wichtige Stadt in Ecuador und ist als das 'Athen von Ecuador' bekannt. Der Stadtkern von Cuenca befindet sich seit 1999 auf der Welterbeliste der UNESCO und ist bekannt für seine Panamahüte und die schöne Keramik. Durch die Stadt fließt der Fluss Tomebamba und dort, wo heute der Ort Cuenca liegt, befand sich früher eine Inka-Stadt namens Tomebamba. Einige Reste dieser antiken Stadt sind noch an den Ufern des Flusses zu finden.
Ecuador ist bekannt für seine Inka-Ruinen in der Provinz Cañar und natürlich für die Galapagos-Inseln. Diese Gruppe von Inseln liegt 1000 Kilometer von der Küste Ecuadors entfernt. Einige Inseln der Galápagos-Inseln heißen Isabela, Santa Cruz, Fernandina, San Salvador, San Cristobal, Floreana/Santa Maria, Marchena, Española, Pinta und es gibt noch zahlreiche kleine Inseln. Diese Inseln vulkanischen Ursprungs sind junge Inseln und besitzen eine einzigartige Flora und Fauna. Durch die Abgelegenheit der Inseln haben sich die Tiere dort auf eine völlig andere und eigene Art entwickelt, ganz anders als auf dem Festland. Es gibt Vögel, die nicht fliegen können, Meeresleguane, die unter Wasser weiden, sehr große Landschildkröten und sogar eine Pinguin-Art, trotz der Lage am Äquator. Die Tiere haben übrigens keine Angst vor Menschen, da sie nie einen natürlichen Feind besaßen. Diese Inseln bilden ein wunderschönes Gebiet für alle Taucher.
Ecuador besitzt auch mehrere Naturparks, wie den Nationalpark Yasuní und den Nationalpark Sangay. Beide Parks stehen auf der Welterbeliste der UNESCO und besitzen zahlreiche Seen, Flüsse, Vulkane, tropische Regenwälder und seltene Tiere wie den Tapir, den Brillenbär und den Condor. Besonders Yasuní ist ein einzigartiger Park, da er den einheimischen Völkern, wie den Huaoranis, den Aucas und den Quichuasnochs immer noch Unterkünfte bietet.
Die wichtigsten Orte in Ecuador sind Puerto Lopez und Salinas. Die Küste von Ecuador ist besonders interessant, weil die Buckelwale hier ihre Jungen in der Zeit von Juni bis Oktober zur Welt bringen. Die Insel vor der Küste von Puerto Lopez, Isla de la Plata, ist eine gute Alternative zu einem Besuch auf den Galapagos-Inseln.